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Die Vorteile eines Redaktionsplans

Egal ob Social Media oder der eigene Blog: Hat man keinen (guten) Plan, kann das Projekt schnell im Chaos versinken. Hierfür gibt es jedoch eine praktische Lösung: Ein Redaktionsplan! 

Basis für einen Redaktionsplan sind eine umfassende Social Media und Content Strategie sowie ein ausformuliertes Konzept. Diese Strategie umfasst alle wichtigen Bestandteile, die bei einer erfolgreichen Social Media Präsenz wichtig sind. Dazu gehört natürlich, dass man die eigene Zielgruppe kennt und weiß, über welche Kanäle diese zu erreichen ist. Und hier kommt dann auch der Redaktionsplan zum Einsatz: Um nicht die Übersicht zu verlieren, wann wo welche Inhalte gepostet werden! 

Was ist ein Redaktionsplan und wie wird er erstellt?

Ein Redaktionsplan oder Content-Plan ist Bestandteil eines jeden guten Marketingkonzepts. Denn mit einem Redaktionsplan lässt sich die eigene Kommunikation nach außen konkret organisieren und planen. Durch eine gute Planung lassen sich vor allem Zeit und Budget für die Vorbereitung von Beiträgen sehr realistisch einschätzen.

Die Möglichkeiten bei der Erstellung des Redaktionsplans reichen von einem Notizbuch über die klassische Excel-Tabelle bis hin zum spezialisierten Online-Tool:

  • Für ganz einfache Redaktionspläne genügt es auch, die Planung manuell auf Papier festzuhalten. Allerdings ist diese Methode für Teams eher ungeeignet. Außerdem ist sie wenig flexibel, denn die Beiträge lassen sich nicht wirklich verschieben, löschen oder ändern. Wir empfehlen, einen manuellen Plan nur zusätzlich zu einem digitalen zu führen.
  • Eine Excel-Tabelle eignet sich hervorragend, um die Content-Planung für mehrere Kanäle und mehrere Monate unterzubringen.
  • Besteht das Redaktionsteam aus mehreren Personen, lohnt es sich, mit einem Google Spreadsheet zu arbeiten, damit alle zu jeder Zeit und an jedem Ort auf den Plan zugreifen können.
  • Noch flexibler als Excel- und Google-Tabellen sind diverse Online-Tools, wie z. B. Trello.
  • Zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit, kostenpflichtige Social Media Tools zu verwenden. Diese haben den Vorteil, dass die Beiträge bereits vom Tool ausgehend auf den verschiedenen Kanälen eingeplant werden können. Anbieter solcher Tools sind z. B. Hootsuite, Swat.io oder Buffer.

Was muss ich nun alles in den Redaktionsplan eintragen?

Wie Sie Ihren Redaktionsplan gestalten, bleibt im Endeffekt Ihnen überlassen. Damit die Planung langfristig erfolgreich ist, sollten sich jedoch mindestens folgende Fragen beantworten lassen:

  1. Wann wird welcher Content zu welchem Thema veröffentlicht?
  2. Wer schreibt die Inhalte und wer gibt sie frei?
  3. Auf welchen Kanälen wird der Beitrag veröffentlicht?

In vielen Fällen bewährt es sich jedoch, die Content-Planung detaillierter zu gestalten. Diese Elemente verwenden wir für unsere Content-Planung:

  • das Thema und evtl. eine Kurzbeschreibung des Inhalts
  • das geplante Datum
  • die verantwortliche(n) Person(en)
  • Liefertermine, bis wann Bilder, Texte etc. vorliegen müssen
  • das erforderliche Format des Beitrags (z. B. Bildformate für Social Media oder auch Textlänge)
  • die Kanäle, auf denen der Beitrag erscheinen soll
  • der Bearbeitungsstatus Ihres Beitrags (Idee, in Planung, in Vorbereitung, zur Freigabe, veröffentlicht)

Machen Sie sich außerdem im Vorfeld nicht nur Gedanken, was und worüber Sie schreiben wollen, sondern legen Sie auch fest, welche Ziele sie damit verfolgen.

Wie lange Sie die Beiträge im Voraus planen, hängt von den eigenen Kapazitäten und Arbeitsabläufen ab. Meistens ist es aber vorteilhaft, mehrere Wochen bis Monate zu planen. Das heißt jedoch nicht, dass Ihr Redaktionsplan für diese Zeit in Stein gemeißelt ist. Schließlich weiß niemand heute, welche Ereignisse in ein paar Wochen Ihre Planung durcheinanderbringen könnten: Deadlines werden nachträglich geändert, Kolleg*innen fallen aus, neue Themen werden zwischengeschoben, Zuständigkeiten und Fortschritte angepasst oder weitere Änderungen eingetragen. Dennoch sorgt eine definierte Basis für Sicherheit und unterstützt einen reibungslosen Workflow. Damit fällt es auch leichter, den berühmten roten Faden zu verfolgen. Oder frühzeitig zu merken, wenn er verloren geht.

Gut geplant, ist halb gewonnen: Diese fünf Vorteile bringt Ihr Redaktionsplan!

  • Vereinfachte Teamarbeit: Mithilfe eines Redaktionsplans sieht jedes Teammitglied auf einen Blick, welche Aufgaben sie oder er bis wann zu erledigen hat und der interne Workflow wird somit unterstützt.
  • Raum für Kreativität & Spontanität: Wenn sie schon frühzeitig wissen, wann sie welchen Beitrag posten wollen, bleibt mehr Zeit für die kreative Umsetzung und für spontane Postings.
  • Langfristige Content-Planung: Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass Sie mal keine Inhalte für Ihre Kanäle haben, denn diese sind im Idealfall schon seit Wochen oder Monaten in Ihrem Redaktionsplan eingeplant.
  • Anschauliche Übersicht: Im Gegensatz zu einer einfachen To Do Liste zeichnet sich ein Redaktionsplan durch eine übersichtliche und praktische Darstellung aus.
  • Regelmäßigkeit bringt mehr Sichtbarkeit: Ihr Redaktionsplan sorgt auch dafür, dass Ihre Postings in regelmäßigen Abständen online gehen. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klatsche, denn die Social Media Algorithmen belohnen diese Regelmäßigkeit mit mehr Sichtbarkeit.

 

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